Ein Jahr Antigravity: Was sich seit unserem letzten IFA-Auftritt verändert hat

Ein Jahr Antigravity: Was sich seit unserem letzten IFA-Auftritt verändert hat

2026/09/14

Seit unserem letzten Besuch auf der IFA ist fast ein Jahr vergangen. Ein Jahr, in dem viel passiert ist: Die Antigravity A1 ist nicht einfach dieselbe Drohne geblieben, die wir damals vorgestellt haben. Mit kontinuierlichen Updates haben wir neue Funktionen hinzugefügt, bestehende Systeme weiterentwickelt und das Flugerlebnis Schritt für Schritt erweitert.

Heute, ein Jahr nach unserem letzten IFA-Auftritt, möchten wir deshalb zurückblicken und zeigen, wie sich die A1 seitdem weiterentwickelt hat.

Auto Edit 2.0: Mehr aus deinen 360°-Aufnahmen machen

Die A1 nimmt 8K-360°-Videos auf und erfasst dabei die Umgebung aus verschiedenen Richtungen. Das gibt dir bei der späteren Bearbeitung mehr Möglichkeiten, deine Perspektive zu bestimmen.

Mit Auto Edit 2.0 wurde dieser Prozess weiterentwickelt.

Die automatische Bearbeitung kann jetzt eine größere Vielfalt an Aufnahmen und Kamerabewegungen berücksichtigen. Dazu gehören unter anderem 360°-Bewegungen und dynamische Perspektiven im FPV-Stil.

Auch der Ton wurde in Auto Edit 2.0 stärker integriert. Das System kann dein Material analysieren und passende Soundeffekte automatisch hinzufügen. Dadurch soll aus deinen Aufnahmen nicht nur eine Sammlung einzelner Szenen entstehen, sondern ein Video mit einem klareren visuellen und akustischen Rhythmus.

Gleichzeitig wurde die Bearbeitungslogik im Hintergrund optimiert. Auto Edit kann deine Aufnahmen dadurch vielseitiger verarbeiten und unterschiedliche kreative Möglichkeiten besser berücksichtigen.

Für dich bedeutet das vor allem: Du kannst dich stärker auf das Fliegen und Aufnehmen konzentrieren und die spätere Bearbeitung einfacher gestalten.

Omnidirektionale Hindernisvermeidung: Mehr Überblick während des Flugs

Auch beim Fliegen selbst hat sich die A1 weiterentwickelt.

Mit der aktualisierten omnidirektionalen Hindernisvermeidung nutzt die A1 ihr Dual-Objektiv-Kamerasystem für eine umfassendere Erfassung ihrer Umgebung. Dabei kombiniert sie 360°-Erkennung mit nach vorne und unten gerichteter Binokularsicht.

Binokularsicht bedeutet, dass zwei Kameras gemeinsam Informationen über die Umgebung erfassen können. In Verbindung mit der 360°-Erkennung soll dieses System dabei helfen, Hindernisse aus verschiedenen Richtungen besser wahrzunehmen.

Mit dem neuen Bypass-Modus kommt außerdem eine weitere Funktion hinzu. Die A1 kann alternative Flugrouten planen, um Hindernisse zu umgehen und aus bestimmten Gefahrenbereichen herauszunavigieren.

Damit wird die Hinderniserkennung nicht nur zu einer Funktion, die dich auf mögliche Hindernisse aufmerksam macht. Sie wird stärker in das eigentliche Flugerlebnis integriert.

Timelapse: Zeit aus einer neuen Perspektive erleben

Mit dem Frühlings-Update haben wir außerdem einen neuen Aufnahmemodus eingeführt: Timelapse.

Ein Timelapse komprimiert Veränderungen, die sich über einen längeren Zeitraum entwickeln, in eine deutlich kürzere Videosequenz. So lassen sich beispielsweise vorbeiziehende Wolken, Veränderungen des Lichts oder Übergänge von Tag zu Nacht als dynamische Sequenz darstellen.

Gerade die 360°-Perspektive eröffnet dabei zusätzliche kreative Möglichkeiten.

In Kombination mit den Hochkapazitäts-Flugakkus und Sky Path kannst du längere Aufnahmen mit einer geplanten Flugroute verbinden und so deine Aufnahmen noch gezielter gestalten.

Damit erweitert Timelapse die A1 um eine weitere Möglichkeit, nicht nur einen Moment festzuhalten, sondern Veränderungen über die Zeit sichtbar zu machen.

Sprachassistent: Steuerung, wenn deine Hände frei bleiben sollen

Ein weiterer Schritt in Richtung intuitiver Steuerung ist der neue Sprachassistent.

Mit Sprachbefehlen kannst du bestimmte Funktionen und Aktionen der A1 ausführen. Dazu gehören beispielsweise Starten und Landen, Sky-Genie-Manöver und verschiedene Anpassungen während des Flugs.

Der Gedanke dahinter ist einfach: Je weniger du dich mit einzelnen Bedienelementen beschäftigen musst, desto mehr Aufmerksamkeit kannst du deiner Umgebung und deinem Flug widmen.

Mit dem Sprachbefehl „A1, let's fly“ wird die Sprachsteuerung zu einem weiteren Teil des Flugerlebnisses.

Virtuelles Cockpit: Fliegen einmal anders erleben

Nicht jede Weiterentwicklung der A1 zielt darauf ab, die technische Seite des Fliegens zu verbessern. Einige Funktionen sind bewusst dafür gedacht, das Erlebnis selbst spielerischer und immersiver zu gestalten.

Das neue Virtuelle Cockpit bringt eine Third-Person-Perspektive in die A1.

Anstatt die Welt ausschließlich aus der Perspektive der Drohne zu sehen, kannst du dich selbst in dieser virtuellen Flugumgebung betrachten. In Kombination mit Sky Path entstehen zusätzliche Möglichkeiten für kreative und spielerische Flugszenarien.

Auch Sky Path wurde erweitert. Zwei neue Path Styles und zwei neue Path Marker bieten zusätzliche Möglichkeiten, deine virtuelle Flugroute individuell zu gestalten.

So verbindet die A1 reale Flugaufnahmen mit einer digitalen Ebene, die das Fliegen nicht nur als Aufnahmeprozess betrachtet, sondern als Erlebnis.

Kleine Verbesserungen, die im Alltag einen Unterschied machen

Neben den großen neuen Funktionen haben wir auch zahlreiche kleinere Verbesserungen integriert.

Dazu gehört beispielsweise eine neue Flugreferenzlinie in der Flugansicht. Sie soll sowohl FPV- als auch FreeMotion-Flüge intuitiver machen und dir dabei helfen, deine Flugrichtung besser einzuschätzen.

Außerdem unterstützt die A1 jetzt Bluetooth-Headsets. Mit Arc Out wurde ebenfalls ein neues Sky-Genie-Flugmanöver hinzugefügt.

Solche Funktionen wirken einzeln vielleicht kleiner als ein komplett neuer Aufnahmemodus oder ein neues Sicherheitssystem. Zusammengenommen tragen sie jedoch dazu bei, die tägliche Nutzung der A1 weiterzuentwickeln.

Gemeinsam erleben: Workshops und Testflüge

Im vergangenen Jahr haben wir die Antigravity A1 nicht nur weiterentwickelt, sondern auch bei zahlreichen Workshops, Testflügen und Community-Events direkt erlebbar gemacht.

Von München bis Leipzig konnten Drohnenbegeisterte die A1 selbst ausprobieren, die Goggles aufsetzen und die Welt des 360°-Fliegens entdecken. Besonders wertvoll waren dabei der direkte Austausch und die Begeisterung unserer Community.

Denn für uns entwickelt sich die A1 nicht nur mit jedem Update weiter – sondern auch mit jedem gemeinsamen Flug.

Ein Jahr nach der IFA – und noch lange nicht am Ziel

Seit unserem letzten IFA-Auftritt ist viel passiert. Die A1 hat neue Funktionen erhalten, bestehende Systeme wurden verbessert und das Spektrum an Möglichkeiten ist größer geworden.

Doch für uns ist dieses erste Jahr kein Schlusspunkt.

Die Idee hinter Antigravity war von Anfang an, das Fliegen neu zu denken und die Möglichkeiten einer Drohne nicht allein über technische Daten zu definieren. Die A1 soll dir dabei helfen, neue Perspektiven zu entdecken, deine eigenen Ideen umzusetzen und mehr aus dem Moment in der Luft zu machen.

Das große Frühlings-Update ist deshalb nicht nur eine Sammlung neuer Funktionen. Es ist ein weiterer Schritt in der Entwicklung der A1.

Und wenn wir eines aus diesem vergangenen Jahr gelernt haben, dann, dass eine neue Art des Fliegens nicht an einem einzigen Tag entsteht.

Sie entwickelt sich mit jedem Flug, jeder neuen Idee und jedem Update weiter.

Ein Jahr ist vergangen. Und wir sind noch lange nicht fertig.

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