
Antigravity A1 360° Videos optimieren: So holst du mehr aus deinen 8K-Aufnahmen heraus
2026/08/14Unsere Antigravity A1 360° Drohne hat die Art, Luftaufnahmen zu machen, völlig verändert. Statt wie gewohnt eine fest ausgerichtete Kameraperspektive zu haben, erfasst die A1 eine komplette 360°-Ansicht um sich herum. Dadurch besteht für dich die Möglichkeit, den Kamerawinkel nachträglich anzupassen und ganz einfach verschiedene Kamerafahrten, Perspektiven und kreative Effekte zu erstellen.
Wie bei herkömmlichen 360°-Kameras (bspw. der Insta360 X5) stößt die A1 allerdings auf die gleichen Einschränkungen: Die 8K-Auflösung bezieht sich auf die komplette 360°-Ansicht. Das bedeutet, dass du später bei den Ausschnitten, die du wählst, eine niedrigere Auflösung hast. Mit den richtigen Einstellungen und ein paar Tipps, die es zu beachten gibt, erhältst du aber dennoch atemberaubende Ergebnisse deiner Flüge. Lass uns also gleich einsteigen!
Die Grundlagen für das beste Ergebnis
Wie viel Möglichkeiten und Spaß du bei der Nachbearbeitung hast, steht und fällt schon mit der eigentlich Aufnahme während deines Fluges. Als generelle Einstellungen empfehlen wir:
8K-Auflösung
Standard-Aufnahmemodus
Automatische Belichtung
Hohe Bitrate
Belichtungskorrektur auf 0 (stelle die Belichtung manuell ein, falls du dich in einer Umgebung mit vielen hellen Flächen wie in einer Schneelandschaft befindest)
Tipp 1: Halte die Objektive sauber
360°-Kameras arbeiten mit zwei oder mehreren Linsen, die gewölbt aus dem Kamerakörper hervorstehen. Das macht sie leider auch anfällig für Kratzer, Verschmutzungen und Staub. Prüfe daher vor jedem Flug die Linsen auf folgende Probleme:
Fingerabdrücke
Staub
Kratzer
Verschmutzungen wie Schlamm, Sonnen- oder Handcreme
Wische die Linsen am besten vor jedem Flug mit einem weichen Mikrofasertuch ab.
Tipp 2: Achte auf möglichst viel Licht
Kleine Kameras haben alle das Problem, kleine Sensoren eingebaut zu haben. Dadurch stoßen sie bei wenig Licht an ihre Grenzen und die Aufnahmen können verrauscht oder verwackelt aussehen, während scharfe Details verloren gehen. Das ist auch bei der A1 der Fall. Achte daher bei jedem Flug darauf, dass du in einer Umgebung mit viel natürlichem Licht fliegst. Sonniges Wetter ist dabei natürlich immer die beste Wahl.
Antigravity Studio: Die zentrale Software für deine Edits
Du hast also deinen Flug beendet und bist bereit, dir deine Aufnahmen anzusehen und sie zu bearbeiten. Dafür haben wir das Antigravity Studio entwickelt, mit dem deine Edits so einfach wie möglich verwirklicht werden können. Mit einer einfachen Benutzeroberfläche kannst du in deinem Filmmaterial die Perspektive ändern, Keyframes setzen, Farben optimieren, das Stitching anpassen, Videos schneiden und die Enddatei für bspw. deine Socials exportieren.
Der größte Vorteil hierbei ist, dass du dir während des Fluges keinerlei Gedanken über die Ausrichtung der Kamera machen musst oder gar waghalsige Flugmanöver probieren musst. All das kannst du mit unserer Software bearbeiten. Praktisch, oder?
Keyframes: Erstelle die Flugmanöver im Nachhinein
Bei herkömmlichen Drohnen ist die Ausrichtung der Kamera bereits festgelegt. Um hier waghalsige Flugmanöver, Drehungen und Kameraschwenks zu erhalten, benötigst du schon eine Menge Flugerfahrung. Wir bei Antigravity glauben aber, dass du auch ohne Flugerfahrung dynamische Shots deiner Flüge erhalten solltest, weshalb wir für dich sogenannte Keyframes in unsere Software gepackt haben. Mit den Keyframes kannst du Übergänge in dein Material einbauen und so ganz einfach zwischen verschiedenen Perspektiven wechseln.
Stell dir vor, du fliegst geradeaus über ein Feld - statt aber nur stur gerade aus zu filmen, kannst du mit der 360°-Aufnahme aus der A1 in der Postproduktion mit einem Blick nach vorne starten, dann schwenkt die Kamera aber nach unten und dreht sich Richtung Himmel. Alles mit einer einzigen Aufnahme, ohne dass du die Drohne auch nur ein einziges Mal drehen musstest.
Keyframes helfen dir bei:
Kameraschwenks
Rundumbewegungen
dynamische Übergängen
kreative Perspektivwechsel
Leichter geht es kaum!
Stitching: Das perfekte Bild zwischen den Linsen
Wie wir bereits besprochen haben, setzen sich 360°-Aufnahmen aus mehreren Linsen zusammen. Im Fall der A1 sind es zwei Linsen, die das Bild dann zusammensetzen. Das nennt man auch Stitching.
Im Normalfall funktioniert das Stitching einwandfrei, und unser Studio kann mit AI-Stitching, Optical Flow und dem Dynamic Stitching die Bilder zuverlässig zusammensetzen. Manchmal kann es aber sein, dass du eine Linie in deinen Aufnahmen siehst. Das kann vorkommen, wenn du bspw. zu nah an Objekten vorbeifliegst, wie bspw. Gebäudekanten oder Bäumen. Manche Bodenstrukturen können ebenso dazu führen, dass das Stitching zwischen Linsen an seine Grenzen stößt.
In diesem Fall empfehlen wir, einen Mindestabstand von einem Meter zu Objekten zu halten und später im Studio mit den Stitching-Modi zu experimentieren, um das beste Ergebnis zu erzielen.
Fazit
Das beste Ergebnis aus unserer A1 zu erhalten, ist nicht allzu schwierig. Dennoch gibt es ein paar Tipps, mit denen du deine Aufnahmen von "gut" zu "Wow, wie hast du das gemacht?" veränderst. Unser Antigravity Studio bietet dir absolut kreative Freiheit, während du während deinen Flügen einfach nur die Freiheit in der Luft genießen kannst. Hol dir die Antigravity A1 360°-Drohne noch heute!
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